Jugendliche sind wie Seismographen. Sie leben an der Schnittstelle zwischen Gewohntem und neuen Entwicklungen. Die Auseinandersetzung mit dem Lebensgefühl junger Menschen, ist eine wichtige Voraussetzung für die Weitergabe des Glaubens.

Pedro Arrupe SJ: „Ich fürchte, dass wir mit den Antworten von gestern die Fragen von morgen beantworten, dass wir einen Weg einschlagen, den die Menschen nicht länger verstehen, dass wir eine Sprache sprechen, die die Herzen der Menschen nicht erreicht.“

Seit den Anfängen waren Jesuiten im Kontakt mit jungen Menschen. In Jesuitenschulen wurde Jugendlichen aus allen Bevölkerungsschichten eine Schulbildung ermöglicht. Darüber hinaus wurden Gruppen gegründet („MK – Marianische Kongregationen“; heute: „GCL – Gemeinschaft christlichen Lebens“), die das Zielt hatten, das gesamte Leben aus dem christlichen Glauben zu gestalten.

„Ignatianische Jugendarbeit will junge Menschen begleiten bei der Entfaltung zu einer Persönlichkeit in Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Kontext unter dem Anspruch des Evangeliums. Es geht darum, als ganze Menschen glauben zu lernen, in Beziehung zu anderen selbstbewusst und solidarisch zu leben und aufmerksam und verfügbar für konkreten Einsatz in unserer Welt zu sein.“ (Aus dem „MK – Leitbild“ 1997)

Jesuitenkolleg
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Abgerufen am: 27.07.2017